Grüne Bundestagsabgeordnete aus Köln


#AlarmstufeRot Demo der Veranstaltungsbranche

Bei der Kultur- und Veranstaltungsbranche ist Alarmstufe Rot! Die Lage ist hoch dramatisch. Wir müssen unsere kulturelle Infrastruktur und Vielfalt dringend retten! Wie dringend, zeigt sich auch daran, dass sich die Veranstaltungsbranche erneut mit einer Großdemo (mit Abstand) und klaren Forderungen an die Politik richtet.
Die Kultur- und Veranstaltungsbranche geriet aufgrund der notwendigen Corona-Maßnahmen völlig unverschuldet in eine existentielle Not. Aber die Bundesregierung versagt mit ihren Hilfen für diese Branche komplett. Schon seit Beginn der Pandemie haben wir Grüne die bisherigen Hilfen der Bundesregierung als zu bürokratisch und nicht passend zur Lebensrealität der Betroffenen kritisiert und einen eigenen Kulturrettungsfonds gefordert. Trotz aller Kritik und Hinweise, nimmt die Bundesregierung die Nöte der Veranstaltungswirtschaft nicht ernst genug.
Wir haben daher erneut einen Antrag mit einem Rettungspaket vorgelegt, der passgenaue Unterstützung für die spezifischen Bedingungen der Branche und ihrer Beschäftigten vorsieht. Darin fordern wir auch, dass die Bundesregierung einen Unternehmerlohn von 1200 € monatlich für Soloselbstständige zukünftig und rückwirkend bei der Anrechnung der bereits ausgezahlten Soforthilfen einführt! Wir wollen auch einen Schutzschirm aufspannen, um Planungssicherheit für die Branche zu schaffen. Kosten für ausgefallene Veranstaltungen sollen so unbürokratisch ersetzt werden.
Die Bundesregierung muss JETZT SOFORT die Unterstützungen anpassen, damit Kulturbetriebe und Künstler*innen und andere Soloselbstständige die Krise überleben! Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern ein Grundstein unserer Gesellschaft.