Grüne Bundestagsabgeordnete aus Köln


Über mich

Ich wurde am 16. September 1984 in Münster geboren und habe bis zu meinem Abitur im Sommer 2004 mit meinen Eltern und meinem Bruder in Ladbergen (Westfalen, nähe Münster) gelebt. Im Herbst 2004 habe ich ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Uni Köln begonnen und bin seitdem überzeugte Großstädterin und Kölnerin! Nach meinem Studienabschluss als Diplom-Volkswirtin im Herbst 2010 habe ich als Referentin im NRW-Umweltministerium gearbeitet. Seit September 2013 bin ich grüne Abgeordnete im Bundestag in Berlin.

Von meiner Fraktion wurde ich zur Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie gewählt, bin Sprecherin für Wettbewerbspolitik und stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss.

Meine Partei Im Dezember 2000 bin ich der Partei Bündnis 90/Die Grünen beigetreten. Zuvor hatte ich mich bereits in der lokalen Grüne Jugend-Gruppe engagiert. Ich habe mich bei den Grünen engagiert, weil ich davon überzeugt war – und bin – dass es keine andere Partei in Deutschland gibt, die die Themen Umwelt- und Klimaschutz mit der notwendigen Konsequenz, Beharrlichkeit, Weitsicht und Innovation verfolgt. Zudem sind die Grünen für mich das „richtige Gesamtpaket“. Für mich sind Themen wie der konsequente Schutz der Menschenrechte weltweit, die Stärkung von BürgerInnenrechten, die kritische Bewertung von Kriegseinsätzen, oder der Kampf für soziale Gerechtigkeit notwendige Bedingungen, um eine Partei wählen zu können. Die Grünen haben mich hier überzeugt.

Köln… „Liebe Deine Stadt“, steht in großen roten Buchstaben über der Nord-Süd-Fahrt, und viele KölnerInnen haben das verinnerlicht. Mir geht es genauso, deshalb mache ich seit Jahren Kommunalpolitik hier in Köln. Jetzt arbeite ich für Köln in Berlin, und auch da gibt es einige wichtige Kölner Themen, für die ich mich einsetzen möchte. Beispiel Nachtflugverbot am Flughafen Köln-Bonn: Viele Menschen leiden unter dem nächtlichen Lärm. Die rot-grüne Landesregierung hat hier auch die entsprechenden Weichen gestellt; es liegt nun aber an Berlin, den Weg für mehr AnwohnerInnenschutz frei zu machen.

Beispiel Kommunalfinanzen: Hier muss der Bund die Städte und Gemeinden insbesondere bei den stark steigenden sozialen Kosten unterstützen. …und der Wahlkreis Chorweiler, Ehrenfeld und Nippes sind drei sehr unterschiedliche Stadtteile! Hier erlebt man die ganze Vielfalt, den ganzen Charme von Köln. Aber man begegnet auch sehr unterschiedlichen Problemen, die in Berlin gelöst werden müssen. Zum Beispiel das Thema Wohnen! In Ehrenfeld und Nippes steigen die Mieten stark an. Für junge Familien, StudentInnen, oder Menschen mit geringem Einkommen wird Wohnen hier schwer bezahlbar. Ich möchte mich im Bundestag dafür einsetzen, dass es Grenzen für Mietsteigerungen bei Neuvermietungen gibt. Wir brauchen auch mehr Sozialen Wohnungsbau in Köln, der in gutem Zustand sein muss. Verfallszustände, wie es sie in einigen Hochhäusern in Chorweiler City gibt, sind menschenunwürdig und nicht akzeptabel.